Tiroler Dry Gin · Innsbruck

Handgemacht in Innsbruck · 42% vol.

Sieben Kräuter.
A klåre Håltung.

01 Gin & Handwerk

Oanfach guat.
Von Hand.

Sieben Botanicals, in kleinen Batches in Innsbruck destilliert: trocken, klar und samtig – mit Wacholder, frischer Zitrusnote und warmer Würze.

07Botanicals
42%Volumen
350ml pro Flasche
Gin während des Destillierens
Handgemacht in Innsbruck

Vom Ansatz
bis zum Etikett.

Unter einem Dach. Von Hand.

02 Die Botanicals

Die glorreichen Sieben.

Nicht mehr. Nicht weniger.
Jede Zutat hat ihren Platz.

01

Wacholder

Harzig, würzig und auf Tirolerisch ganz einfach: Kranewitt.

„Kranewitt“ auf Tirolerisch ist die harzhafte Basis unseres – und auch jedes anderen – Gins.

02

Koriandersamen

Ätherische Öle bringen eine helle, erfrischende Note.

Ganz im Gegensatz zum grünen Blattgewürz derselben Pflanze sind Koriandersamen reich an ätherischen Ölen, vor allem Linalool, und geben unserem Gin eine erfrischende Note.

03

Kardamom

Wärme, feine Würze und ein Hauch Zitrus.

Bekannt als eines der ältesten Gewürze der Welt, ist diese aus Indien stammende Kapselfrucht eine besondere und wertvolle Zutat im Frau Hitt Gin. Sie bringt Wärme, aromatische Würze und eine zitrusartige Note.

04

Orangenschalen

Für jeden Batch frisch von Hand geschält.

Um die Frische der Orangenfrucht in unseren Gin zu bekommen, werden für jeden Batch von Hand frische Orangen geschält, das Mark entfernt, die Schalen kurz getrocknet und mit in den Ansatz gegeben.

05

Zitronenschalen

Die klare, lebendige Frische im Glas.

Das gleiche Prinzip wie bei den Orangenschalen: In Kombination mit der frischen Orange entsteht die unverkennbare Frische und Zitrusnote unseres Gins.

06

Zimtrinde

Echter Ceylon-Zimt für Tiefe und warmen Charakter.

Nur das Original aus Sri Lanka, früher Ceylon, kommt in unseren Gin. Zimtrinde enthält besonders schwere ätherische Öle, darunter Zimtaldehyd, die beim Brennen erst gegen Ende des Hauptlaufes aus der Destille kommen.

07

Angelikawurzel

Verbindet die Aromen zu einem samtigen Ganzen.

Sie zählt eigentlich zu den Bitterstoffdrogen und ist als wässriger Auszug geschmacklich eher unangenehm. In einem alkoholischen Auszug werden jedoch nur die ätherischen Öle aus der Wurzel gelöst, die dem Gin eine samtige und vollere Konsistenz geben.

Wacholderbeeren, die Basis von Frau Hitt Gin
Auf TirolerischKRANE
WITT
Das Karwendelgebirge bei Innsbruck
03 Die Geschichte

Eine Frau.
Ein Fels.
Eine Legende.

Hoch über Innsbruck thront Frau Hitt bis heute im Fels. Die Sage erzählt von einer stolzen Riesenkönigin, die für ihre Hartherzigkeit zu Stein verwandelt wurde.

Unser Gin trägt ihren Namen – und lieber ihren unbeugsamen Charakter als ihre Manieren.

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Historisches Fresko der Frau-Hitt-Sage

Eine Innsbrucker Sage
in elf Strophen.

04 Das Gedicht

Frau Hitt und
die Bettlerin

Gedicht von Karl Egon Ebert

(…)

Voran auf falbem schnaubendem Roß
Die herrlichste aller Frau’n,
Im Mantel, der strahlend vom Nacken ihr floß,
Wie ein schimmernder Stern zu schau’n.

Die strahlende Herrin war Frau Hitt,
Die Reichste im ganzen Land,
Doch auch die Ärmste an Tugend und Sitt’,
Die rings im Lande man fand.

Da ziehet Frau Hitt ein hämisch Gesicht
Und neigt sich zur Seite hin
Und bricht einen Stein aus der Felsenschicht
Und reicht ihn der Bettlerin.

Da ergreift die Verachtete wütender Schmerz,
Sie schreit, daß die Felswand dröhnt:
»O würdest du selber zu hartem Erz,
Die den Jammer der Armen höhnt!«

Sie schreit’s, und der Tag verkehrt sich in Nacht,
Und heulende Stürme ziehn,
Und brüllender Donner rollt und kracht,
Und zischende Blitze glühn.

Den stutzenden Falben spornt Frau Hitt –
»Ei, Wilder, was bist du so faul?«
Sie treibt ihn durch Hieb’ und Stöße zum Ritt,
Doch fühllos steht der Gaul.

Und plötzlich fühlt sie sich selbst erschlafft
Und gebrochen den kecken Mut;
In jeglicher Sehne stirbt die Kraft,
In den Adern stockt das Blut.

Herunter will sie sich schwingen vom Roß,
Doch versagen ihr Fuß und Hand!
Entsetzt will sie rufen den Rittertroß,
Doch die Zunge ist festgebannt!

Ihr Antlitz wird so finster und bleich,
Ihr herrliches Aug’ erstarrt,
Ihr Leib, so glatt und zart und weich,
Wird grau und rauh und hart.

Und unter ihr strecken sich Felsen hervor
Und heben vom Boden sie auf
Und wachsen und steigen riesig empor,
In die schaurige Nacht hinauf.

Und droben sitzt, ein Bild von Stein,
Frau Hitt im Donnergeroll
Und schaut, umzückt von der Blitze Schein,
Ins Land so grausenvoll.